Die Dekarbonisierung der Gebäudebestände zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2045 stellt auch für die GSW eine riesige Herausforderung dar: Im Gebäudesektor soll der CO2-Ausstoß bis 2030 um mehr als zwei Drittel sinken. Die Gesellschaft hat sich vor diesem Hintergrund an der Entwicklung einer Software beteiligt, welche die Erfassung des energetischen Zustandes von Gebäuden und die Entwicklung unterschiedlichster Szenarien für die energetische Modernisierung ermöglicht. Ende 2023 wurden dem Aufsichtsrat der GSW erste Ergebnisse für die weitere strategische Maßnahmenplanung zur umfassenden energetischen Modernisierung des Gebäudebestandes sowie für eine Klima-Roadmap präsentiert.
Die Klimaziele können nur erreicht werden, wenn der Einsatz regenerativer Energien in den Wohngebäuden deutlich ausgebaut wird. Das Thema Photovoltaik ist dabei ein fester Bestandteil des Maßnahmenmixes. Aufgrund der Heterogenität der Gebäude bezüglich Dachfläche, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage ist die Effizienz einer Photovoltaikanlage nicht bei jedem Wohngebäude garantiert. Auch die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen darf nicht vernachlässigt werden. Eine eingehende Auseinandersetzung mit der Thematik und die Erarbeitung von Zielen und Strategien ist demnach unabdingbar, um den Handlungsbedarf auf Gebäudeebene bestimmen zu können. Aktuell befindet sich die GSW noch in der Phase der Erprobung der technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Umsetzbarkeit. Trotzdem waren Anfang 2023 bereits sechs Photovoltaikanlagen zur Erzeugung von Mieterstrom auf Gebäuden der GSW im Einsatz. 15 weitere Anlagen befinden sich derzeit in der Planung oder bereits in der Erstellung.
Die Modernisierung des Bestandes ist neben der Schaffung von bezahlbarem, nachhaltigem Wohnraum eine der zentralen Aufgaben der Gesellschaft, was sich auch in den Zahlen widerspiegelt. So investierte die GSW auch 2023 erhebliche EUR 8,7 Mio. in die Sanierung und laufende Instandhaltung ihres Wohnungsbestandes.
Folgende Gebäude haben wir im vergangenen Jahr modernisiert:
Die Dekarbonisierung der Gebäudebestände zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2045 stellt auch für die GSW eine riesige Herausforderung dar: Im Gebäudesektor soll der CO2-Ausstoß bis 2030 um mehr als zwei Drittel sinken. Die Gesellschaft hat sich vor diesem Hintergrund an der Entwicklung einer Software beteiligt, welche die Erfassung des energetischen Zustandes von Gebäuden und die Entwicklung unterschiedlichster Szenarien für die energetische Modernisierung ermöglicht. Ende 2023 wurden dem Aufsichtsrat der GSW erste Ergebnisse für die weitere strategische Maßnahmenplanung zur umfassenden energetischen Modernisierung des Gebäudebestandes sowie für eine Klima-Roadmap präsentiert.
Die Klimaziele können nur erreicht werden, wenn der Einsatz regenerativer Energien in den Wohngebäuden deutlich ausgebaut wird. Das Thema Photovoltaik ist dabei ein fester Bestandteil des Maßnahmenmixes. Aufgrund der Heterogenität der Gebäude bezüglich Dachfläche, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage ist die Effizienz einer Photovoltaikanlage nicht bei jedem Wohngebäude garantiert. Auch die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen darf nicht vernachlässigt werden. Eine eingehende Auseinandersetzung mit der Thematik und die Erarbeitung von Zielen und Strategien ist demnach unabdingbar, um den Handlungsbedarf auf Gebäudeebene bestimmen zu können. Aktuell befindet sich die GSW noch in der Phase der Erprobung der technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Umsetzbarkeit. Trotzdem waren Anfang 2023 bereits sechs Photovoltaikanlagen zur Erzeugung von Mieterstrom auf Gebäuden der GSW im Einsatz. 15 weitere Anlagen befinden sich derzeit in der Planung oder bereits in der Erstellung.
Die Modernisierung des Bestandes ist neben der Schaffung von bezahlbarem, nachhaltigem Wohnraum eine der zentralen Aufgaben der Gesellschaft, was sich auch in den Zahlen widerspiegelt. So investierte die GSW auch 2023 erhebliche EUR 8,7 Mio. in die Sanierung und laufende Instandhaltung ihres Wohnungsbestandes.
Folgende Gebäude haben wir im vergangenen Jahr modernisiert:
In Rastatt haben wir unser Gebäude Innstraße 4/6 mit 16 Wohnungen nach den Anforderungen des KfW-Standards 115 modernisiert: Das Gebäude erhielt einen Vollwärmeschutz, Fenster und Balkone wurden erneuert. Zusätzlich planen wir, eine Photovoltaikanlage zur nachhaltigen Stromversorgung zu installieren.
Ebenfalls nach KfW-Standard 115 modernisiert wurde unser Bestand in der Keltenstraße in Sigmaringen-Laiz. Um den Energieverbrauch der Gebäude zu minimieren, werden die 44 Wohnungen nun über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit gasbetriebenem Spitzenlastkessel umweltfreundlich mit Heizwärme und Warmwasser versorgt. Dach und Fassade wurden vollständig wärmegedämmt, wärmeisolierende Fenster ein- und Balkone angebaut. Zusätzlichen Komfort bieten die neuen Aufzüge an jedem Gebäude, über welche die Wohnungen barrierefrei erreichbar sind. Bis auf Restarbeiten sind alle Baumaßnahmen abgeschlossen. Außerdem soll noch in diesem Jahr eine Photovoltaikanlage an diesem Standort installiert werden.
Am Leopoldplatz wurde ein Gebäude mit 13 Wohnungen energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Wie es der KfW-Standard 115 fordert, haben wir auch hier die Gebäudehülle vollständig wärmegedämmt, wärmeisolierende Fenster eingebaut und die Balkone erneuert. Für Strom aus erneuerbarer Energie sorgt künftig eine Photovoltaikanlage.
Für eine höhere Energieeffizienz und einen geringeren CO2-Ausstoß wurde in Biberach die Heizungsanlage gegen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ausgetauscht, die nur bei Spitzenlasten beim Wärmeverbrauch mit Gas betrieben wird. Für eine bessere CO2-Bilanz sorgen auch die neue Photovoltaikanlage sowie bald auch die Balkonkraftwerke für jede der 18 Wohnungen. Die Baumaßnahmen wurden einzeln gefördert und sind bis auf wenige Restarbeiten komplett abgeschlossen.