06 SOZIAL

Als Unternehmen des Sozialverband VdK Baden-Württemberg e. V. übernehmen wir gern und selbstverständlich gesellschaftliche Verantwortung. Nicht nur, indem wir bezahlbaren. guten und nachhaltigen Wohnraum schaffen: Jedes Jahr praktizieren wir ein Stück weit Solidarität mit jenen, die Hilfe und Unterstützung benötigen. Darüber hinaus unterstützen wir seit vielen Jahren karitative Einrichtungen, Kulturträger und Schulen in der Region Sigmaringen. Auch in 2023 haben wir ganz unterschiedliche Einrichtungen und Projekte gefördert, von denen wir einige vorstellen möchten. 

Solidarität mit Hilfsbedürftigen vor Ort und in der Welt


6.1 Unterstützung für unsere Feuerwehr 

Für Wohnungsunternehmen spielen die Feuerwehren eine wichtige Rolle. Der Brandschutz in den Wohnungen und Gebäuden dient dazu, Bränden vorzubeugen und das Leben der Bewohner*innen zu schützen. Wenn doch einmal ein Feuer ausbricht, sind es die Feuerwehrleute, die meist schwerere Schäden und Verluste an Menschenleben verhindern. Auch im Winter oder bei Hochwasser ist es meist die Feuerwehr, die vor Ort zuerst schnell und unkompliziert Hilfe leistet.

Deshalb war es uns nicht genug, den Feuerwehrleuten der Freiwilligen Feuerwehr Sigmaringen auch im Namen unserer Mieter*innen und Eigentümer*innen zu ihrer 50-jährigen internationalen Freundschaft mit der Feuerwehr von Thann zu gratulieren. Wir haben uns außerdem mit einer Spende für den immer vorbildlichen Einsatz der Feuerwehrleute auf das Herzlichste bedankt. Das Geld hat die Freiwillige Feuerwehr Sigmaringen für ihre Jubiläumsfeierlichkeiten 2023 verwendet.


6.2 Hoffnung für Schulprojekt 

Die Future Hope of Montessori School in Vipingo nahe der Stadt Malindi in Kenia ist etwas Besonderes. Als Ganztagsschule nach dem Vorbild Montessoris bietet sie 160 Schüler*innen eine einmalige Chance. Viele der Schüler*innen kommen nämlich aus ärmsten Verhältnissen. Öffentliche Schulen gibt es, aber die meisten Eltern können sich weder die Schuluniform noch die Unterrichtsmaterialien leisten – beides ist an der Future Hope kostenlos. Hinzu kommt, dass die HIV-Quote in der Region besonders hoch ist, auch bei Kindern. Hier kann die Schule ebenfalls helfen, indem sie die medizinische Begleitung und Betreuung der betroffenen Kinder sicherstellt. 

Neben den zahlreichen Klassenräumen gibt es einen medizinischen Versorgungsraum, eine Bibliothek, Sanitärräume und sogar einen kleinen Computerraum. Für die drei Mahlzeiten am Tag sorgen einheimische Köchinnen. Auch das Essen ist eine große Motivation für die Kinder, die Schule zu besuchen. Ungefähr zwei Euro pro Kind und Tag sind nötig, um den Schulbetrieb aufrechtzuerhalten. Durch einen Bericht in der Schwäbischen Zeitung erfuhren wir, dass die Schule aufgrund drastisch zurückgegangener Spendengelder um ihre Existenz kämpft. Da uns das Schulprojekt und das Schicksal der Kinder sehr bewegt hat, entschlossen wir uns, den ViPiNGO e. V. aus Ostrach mit einer Spende zum Betrieb der Schule zu unterstützen. 


Weitere Informationen zu diesem Projekt gibt es auf www.vipingo.de.


6.3 Chancen für tausende Menschen am Rande

Malawi erlebt eine rasante Urbanisierung. So hat sich allein in der Hauptstadt Lilongwe die Einwohnerzahl in den vergangenen 30 Jahren fast verfünffacht. Der starke Bevölkerungsanstieg, die schwachen Entwicklungsperspektiven des ländlichen Raums sowie die Zunahme an existenzgefährdenden Krisen infolge des Klimawandels sind einige Ursachen hierfür. Viele Menschen verlassen ihre Heimat auf dem Land und lassen sich in den informellen Siedlungen am Rand der Städte nieder. In den Slumgebieten der Hauptstadt Lilongwe leben die Menschen in extrem einfachen und menschenunwürdigen Wohnverhältnissen. Bei Starkregen stürzen die Lehmhäuser immer wieder in Teilen zusammen, ganze Straßenzüge stehen unter Wasser. Den Menschen fehlen die finanziellen Möglichkeiten, sich aus dieser prekären Lebenssituation zu befreien. Die GSW hat die DESWOS Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e. V. anlässlich ihres 75-jährigen Jubiläums bei einem Projekt unterstützt, das die Lebensbedingungen von etwa 7.000 Slumbewohnern dauerhaft und umfassend verbessern möchte. Die Spende der GSW ermöglicht den Bau von zwei neuen Häusern sowie die Renovierung von weiteren 50 Gebäuden. Ein weiteres Ziel des Projektes ist, erstmals eine Wohnungsgenossenschaft zu gründen. 


Mehr Infos auf deswos.de/projekte/gesundheit/slumgebiete-malawi

Diese drei Projekte stellen nur eine Auswahl dar. Die GSW unterstützt darüber hinaus jedes Jahr zahlreiche soziale, kulturelle und sportliche Projekte in der Region.

„Als Unternehmen mit sozialem Auftrag unterstützen wir selbstverständlich Menschen, die unsere Hilfe benötigen – egal wo: ob vor Ort, in der Region oder weltweit.“

Roy Lilienthal, Geschäftsführer
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